Feuerwehr in Nazideutschland

Die Zeit des Nationalsozialsmus drückte auch der Freiwilligen Feuerwehr Aue ihren Stempel auf.
Während des 2. Weltkrieges erhöhte sich die Anzahl der Feuerwehrleute durch Hilfsfeuerwehrkräfte auf 150-170 Mann. Viele Kameraden wurden zum Militär eingezogen, auf den Verbliebenen lag auch damals eine große Verantwortung. Die Feuerwehren un Deutschland wurden mit der Einführung des Reichsfeuerlöschgesetzes ab dem 23. November 1938 der Polizei unterstellt.
Sehr hoch war die Zahl der  Einsätze durch Feuer- und Fliegeralarme, ca. 140 pro Jahr. Auch die Feuerwehr Aue war bei großen Bränden dieser Zeit dabei, so in Schneeberg als die St.Wolfgangskirche, die Methodistenkirche und 17 Wohngebäude vernichtet wurden. Die Stadt Aue selbst blieb von Zerstörungen und Bränden durch Bombardierungen oder Kampfhandlungen verschont.

 

    

 

Mit dem Kriegsende 1945 kam eine schwere Zeit für die Feuerwehr. Es mussten Panzerbüchsen, Gewehre und anderes Kriegsmaterial gesammelt werden. Es wurden Geschäfte bewacht und so vor Plünderungen bewahrt. Erst nach Beendigung dieser Nachkriegsarbeiten konnte die Freiwillige Feuerwehr ihren eigentlichen Dienst wieder aufnehmen. Der Wiederaufbau des Feuerlöschwesens musste organisiert werden, viele Kameraden waren aber noch in Kriegsgefangenschaft oder im Krieg gefallen.

  

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