03.11.15 - Ausbildung PKW-Brand

Eine Einheit zum Thema "PKW-Brand" stand am Abend des 03.11.2015 auf dem Ausbildungsplan der Feuerwehr Aue. Sicher handelt es sich dabei neben dem Müllcontainerbrand oder auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrsunfall eher um einen Standardeinsatz der Feuerwehr.
Genau aus diesem Grund galt es, das Thema einmal näher zu beleuchten und die Kameraden wieder ein wenig zu sensibilisieren. Kurz wurden mögliche Ursachen eines Fahrzeugbrandes aufgezählt, danach standen die verschiedenen Gefahren bei einem Pkw-Brand im Vordergrund. Gerade alternative Antriebe oder Flüssig- oder Erdgastanks bergen ein erhöhtes Gefahrenpotential.
Jetzt wurde es praktisch. Ein Fahrerairbag wurde kontrolliert ausgelöst. Dabei erkannte jeder, welche nicht unerhebliche Gefahr von einer unkontrollierten Auslösung für die Einsatzkräfte ausgeht. Ein von der Firma REC Niederdorf bereit gestellter PKW wurde später kontrolliert entzündet. Ziel war es dabei, die Brandausbreitung einzuschätzen und das geeignete Löschmittel zu wählen. Neben dem Feuerlöscher, den eher Ersthelfer nutzen, kamen Wasser und letzendlich Löschschaum zum Einsatz. Dabei zeigten sich deutlich die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Löschmittel, deren Möglichkeiten aber auch Grenzen.

Wir danken der Firma REC Niederdorf für die Bereitstellung des Fahrzeuges für diese Ausbildung, die sonst so nicht durchführbar gewesen wäre.

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05.09.15 - Ausbildungstag

Am Samstag den 05.September fand der Ausbildungstag der Feuerwehr Aue statt. 30 Kameraden der Löschzüge Aue und Alberoda trafen sich zum Start um 08:00 Uhr im Gerätehaus Aue. Nach der Begrüßung und Fahrzeugeinteilung ging es auch schon an die ersten Ausbildungsinhalte.

Schwerpunkt diesmal war das Thema Gefahrgut. Auch wenn die Feuerwehr Aue kein Teil im Gefahrgutzug des Erzgebirgskreises ist, hat sie doch Aufgaben, die bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte mit Spezialausrüstung durchzuführen sind.

Auf dem Anton-Günther-Platz wurden am Vormittag in Gruppen verschiedene Stationen durchlaufen. Dabei bildeten die Kennzeichnung von Gefahrguttransporten, Möglichkeiten zur Stofferkennung, die Arbeit mit Nachschlagewerken und Datenbanken, das An- und Ablegen von CSA inklusive Aufbau einer Notdekontamination, die Erdung, sowie das Auffangen und Umfüllen von Gefahrstoffen die Ausbildungsschwerpunkte.
Bisher einmalig für die Kameraden war die Möglichkeit, einen Gefahrguttransporter im Rahmen der Ausbildung genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Firma Hoyer, eine internationale Fachspedition, stellte für den Vormittag ein Fahrzeug zur Verfügung. Der Sicherheitsmanager Herr Uhlemann stellte den Kameraden das Fahrzeug vor und ging dabei auf Maßnahmen und Möglichkeiten der Fahrer, Kennzeichnung der Fahrzeuge und die Ladungspapiere sowie Erdungs- und Anschlagpunkte im Havariefall ein.

Nach dem gemeinsamen Mittag wurden die Kameraden beider Löschzüge dann in das Auer Gewerbegebiet alarmiert. Im Gelände der Firma SITA Umwelt Service GmbH war für die Kameraden ein Szenario vorbereitet. Jugendliche hatten auf dem verschlossenen Firmengelände ein Fahrzeug aufgebrochen und prallten bei der Fahrt über das Grundstück gegen einen abgestellten Container. Dieser war mit einer Gefahrgutkennzeichnung versehen.
Durch die Kameraden wurden alle Einsatzaufgaben erfüllt. Drei Personen konnten in Sicherheit gebracht werden, die Absperr- und Stofferkennungsmaßnahmen wurden durchgeführt sowie eine weitere Ausbreitung verhindert. Verbesserungen sind dabei natürlich immer noch möglich, aber diese zu finden ist Sinn und Zweck solcher Übungen. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und Auswertung des Ausbildungstages, inklusive Übung, ging es zum gemütlichen Teil über.

Unser Dank gilt der Firma Hoyer für die Bereitstellung des Gefahrgutfahrzeuges, der Firma Oppel GmbH Aue für die logistische Unterstützung, der Firma SITA Umwelt Service GmbH für die Möglichkeit auf dem Firmengelände am Wochenende eine Übung durchzuführen, sowie natürlich allen Kameraden, die tatkräftig die Vorbereitung und Ausbildung unterstützt haben.

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17.-19.07.15 - Stadtfest

Zum jährlich stattfindenden Stadtfest der Großen Kreisstadt Aue war die Feuerwehr Aue wie jedes Jahr vertreten.
Zu den Aufgaben zählte hierbei zuerst die Absicherung des Feuerwerks am Freitagabend. Dieses wurde wie schon im vergangenen Jahr hinter der Kirche St.Nikolai und von deren Dach gezündet. Die Besatzung des HLF führte mit Unterstützung der Kameraden aus Alberoda die Brandsicherheitswache durch. Die Alberodaer hatten vorher die Begleitung und Absicherung eines Lampionumzuges von der Nicolaipassage bis zur Lessingstraße übernommen.
Am Samstag und Sonntag präsentierte sich die Feuerwehr Aue der Öffentlichkeit am Standort Goethestraße Höhe Carolateich. Die Besucher des Stadtfest es, egal ob groß oder klein, hatten hierbei die Möglichkeit die Technik des Hilfeleistungsfahrzeug und des neuen ELW hautnah zu erleben und auszuprobieren. Die Erwachsenen konnten ihr Geschick beim Umgang mit dem hydraulischem Spreizgerät unter Beweis stellen, während es die Kleinen dies mit viel Spaß beim Ziellöschen auf Dosen taten. Natürlich durfte auch das Innere der Fahrzeuge bestaunt werden, was bei so manchem kleinem Feuerwehrmann das Herz höher schlagen ließ. Die moderne Ausstattung des Einsatzleitwagens, der im Einsatzfall die gesamte Führung an der Einsatzstelle übernimmt, ließ so manchen große Augen machen.
Die Feuerwehr Aue bedankt sich für das gezeigte Interesse der Besucher.

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30.05.15 - Ausbildung Beierfeld

Die Feuerwehr Beierfeld führte vom 28.-30.05. die traditionelle Wochenendausbildung durch. Diese mehrtägige Ausbildung beinhaltet neben der Technischen Hilfeleistung den Schwerpunkt Brandbekämpfung. Auf Anfrage der Beierfelder Kameraden unterstützten Kameraden der Feuerwehr Aue die Ausbildung am Samstag mit der Drehleiter.
Die Ausbildung erfolgte dabei an verschiedenen Orten und wechselnden Objekten, so dass realitätsnah geübt werden konnte. Neben einem Dachstuhlbrand eines 4-geschossigen Industrieobjektes mit vermissten Personen wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus, sowie die Rettung mehrerer Kinder aus einem verrauchtem Gebäude geübt. Dabei wurden verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter gezeigt. Aber auch enge Zufahrten und Einsatz bei Gefälle stellten Aufgaben für die Besatzung der Auer Drehleiter dar. Alle Ausbildungseinheiten wurden dabei klassisch im Löschzug, also mit ELW, LF 16/12, DLK, StLF und MTW gefahren.
Der Dank gilt den Beierfelder Kameraden, welche mit viel Zeitaufwand die Übungsobjekte auf die verschiedenen Einsatzszenarien vorbereitet haben. Besonderer Dank gilt der Beierfelder "Küchencrew" für die Versorgung der Kameraden. 

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