03.02.17- Übergabe MTW Alberoda

Dem Löschzug Alberoda wurde am 03.02.2017 ein Mannschaftstransportwagen zur Nutzung übergeben.
Notwendig wurde dies, da neben dem TSF nur ein Ford Transit Baujahr 1969, eine 2003 erhaltene Schenkung der FF Falken-Gesäß, zum Transport der Einsatzkräfte zur Verfügung stand. Das Altfahrzeug schaffte bedingt durch sein Alter mehr und mehr Probleme gerade in Richtung Ersatzteilbeschaffung. Fördermittel für einen MTW wurden seit 2014 jährlich beantragt, aber leider nicht erteilt. So erlebte das Altfahrzeug noch im Jahr 2016, im Alter von 47 Jahren, den Einbau des Digitalfunkes.

Auf Grund der vorhandenen Mängel und im Dezember 2016 ablaufendem TÜV wurde durch die Stadtverwaltung der Großen Kreisstadt Aue grünes Licht gegeben, einen MTW aus eigenen Mitteln zu beschaffen. Ein den Anforderungen entsprechendes, aber auch bezahlbares Fahrzeug auf dem Markt zu finden war nicht einfach. Unser Dank geht noch einmal an alle Firmen, welche die Suche unterstützt haben.
Mitte November 2016 konnte durch die Kameraden ein Mercedes-Benz Sprinter, Baujahr 2014 mit 48.000 km, übernommen werden. Nun galt es, aus diesem weißem Transporter ein Feuerwehrfahrzeug zu machen. Für Blaulicht, Umbau des Digitalfunkes und die Beklebung mussten jeweils Kostenvoranschläge erstellt werden. Dabei musste im Hinblick auf die begrenzten finanziellen Mittel das Optimum heraus geholt werden.

Realisiert wurden die Umbauten durch die Firma REHA Automobil-Technik Zschorlau, den Funkeinbau übernahm die Firma Funk-TV Petzold Rodewisch und die Beklebung erfolgte über digital-color Service GmbH Chemnitz. Allen Firmen gilt unser Dank für die gute Zusammenarbeit und die absolute Verlässlichkeit in Bezug auf vereinbarte Termine und kurzfristige Absprachen.

Der Löschzug Alberoda verfügt nun über einen MTW, der nicht nur technisch auf dem aktuellen Stand ist, sondern auch optisch gelungen ist. Möge dieses Einsatzfahrzeug die Kameraden immer gut zu ihren Einsätzen, aber vor allem immer gesund wieder heim bringen. 

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Das Jahr 2016 im Rückblick

Das Jahr 2016 war für ein sehr abwechslungsreiches, wie auch forderndes Jahr für die Kameraden der Auer Feuerwehr. Neben dem alltäglichem Einsatzgeschehen standen die regelmäßigen Brandsicherheitswachen, Besuche von KITAs und Schulen, sowie viele weitere Veranstaltungen auf dem Plan.

 

Am Ende des Jahres 2016 lassen sich die 201 Einsätze, davon 49 überörtliche, wie folgt aufschlüsseln:

56 Brandeinsätze

38 Auslösungen von Brandmeldeanlagen

104 Hilfeleistungen (davon 19 Türnotöffnungen)

3 Einsätze bei ABC-Gefahren

 

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Die außergewöhnlichsten Einsätze, die sicher in Erinnerung bleiben, waren Alarmierungen zu einem qualmender Schacht, sowie mehrere Frischlinge in einer Notlage. Um auf unsere Einsätze vorbereitet zu sein, haben die aktiven Kameraden beider Löschzüge der Feuerwehr Aue 3847 Stunden Ausbildung am eigenen Standort, während der Kreisausbildung oder an der Landesfeuerwehrschule absolviert. 

Die Ausbildung im Bereich Digitalfunk, sowie die Umrüstung aller Einsatzfahrzeuge nahmen 2016 sehr viel Zeit in Anspruch. Am 17.09.2016 absolvierten Kameraden einen Ausbildungstag im FTZ Pfaffenhain und hatten dort die Möglichkeit intensiv einzelne Einsatzelemente zu trainieren. Am 29.10.2016 fand eine länger geplante Übung gemeinsam mit dem Gefahrgutzug des Erzgebirgskreises statt.

 

Zum Jahresende werfen wir erneut einen Blick auf unsere Personalstatistik:

59 Mitglieder insgesamt, davon:

57 Mitglieder in der Einsatzabteilung (im Altersdurchschnitt von 35 Jahren), davon 2 Frauen

2 Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung

11 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, davon 3 Mädchen

 

Kameraden der Feuerwehr Aue nahmen wie in den Vorjahren am Crosslauf in Dresden, sowie dem Auer Firmenlauf teil. Die Absicherung des Feuerwerkes des Auer Stadtwerkes am Freitag, sowie die Präsenz am gesamten Wochenende gehörten zum Jahresprogramm. Wir unterstützten das Jubiläum in Neustädtel, das Dorffest im Ortsteil Alberoda, ein Kinderfest auf dem Auer Altmarkt, das Familienfest im Auerhammer Metallwerk, sowie das Feuerwehrfest in Zschorlau. Am Ende blieb sogar noch Zeit für ein Fußballspiel gegen den SV-Auerhammer, sowie einen Besuch der FLORIAN-Messe und einer Feuerwache in Dresden.

 

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Am 26.12.2016 um 16:03 Uhr wurden wir das letzte Mal im Jahr 2016 zu einem Schornsteinbrand alarmiert und konnten danach ein ruhiges Weihnachtsfest und einen einsatzfreien Jahreswechsel erleben.

Der Auszug des Feuerwehrtechnischen Zentrums aus dem Gerätehaus Aue wird wohl eine der größten Veränderungen für die Kameraden in 2017. Aber auch Erfreuliches steht 2017 an: für den Löschzug Alberoda wurde noch 2016 aus eigenen Mitteln ein MTW beschafft, der nach Ausbau Anfang 2017 in Dienst gehen kann. Die Beschaffung der neuen Einsatzkleidung läuft und soll bis Ende des 1.Quartales fast umgesetzt sein. 



03.11.15 - Ausbildung PKW-Brand

Eine Einheit zum Thema "PKW-Brand" stand am Abend des 03.11.2015 auf dem Ausbildungsplan der Feuerwehr Aue. Sicher handelt es sich dabei neben dem Müllcontainerbrand oder auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrsunfall eher um einen Standardeinsatz der Feuerwehr.
Genau aus diesem Grund galt es, das Thema einmal näher zu beleuchten und die Kameraden wieder ein wenig zu sensibilisieren. Kurz wurden mögliche Ursachen eines Fahrzeugbrandes aufgezählt, danach standen die verschiedenen Gefahren bei einem Pkw-Brand im Vordergrund. Gerade alternative Antriebe oder Flüssig- oder Erdgastanks bergen ein erhöhtes Gefahrenpotential.
Jetzt wurde es praktisch. Ein Fahrerairbag wurde kontrolliert ausgelöst. Dabei erkannte jeder, welche nicht unerhebliche Gefahr von einer unkontrollierten Auslösung für die Einsatzkräfte ausgeht. Ein von der Firma REC Niederdorf bereit gestellter PKW wurde später kontrolliert entzündet. Ziel war es dabei, die Brandausbreitung einzuschätzen und das geeignete Löschmittel zu wählen. Neben dem Feuerlöscher, den eher Ersthelfer nutzen, kamen Wasser und letzendlich Löschschaum zum Einsatz. Dabei zeigten sich deutlich die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Löschmittel, deren Möglichkeiten aber auch Grenzen.

Wir danken der Firma REC Niederdorf für die Bereitstellung des Fahrzeuges für diese Ausbildung, die sonst so nicht durchführbar gewesen wäre.

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05.09.15 - Ausbildungstag

Am Samstag den 05.September fand der Ausbildungstag der Feuerwehr Aue statt. 30 Kameraden der Löschzüge Aue und Alberoda trafen sich zum Start um 08:00 Uhr im Gerätehaus Aue. Nach der Begrüßung und Fahrzeugeinteilung ging es auch schon an die ersten Ausbildungsinhalte.

Schwerpunkt diesmal war das Thema Gefahrgut. Auch wenn die Feuerwehr Aue kein Teil im Gefahrgutzug des Erzgebirgskreises ist, hat sie doch Aufgaben, die bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte mit Spezialausrüstung durchzuführen sind.

Auf dem Anton-Günther-Platz wurden am Vormittag in Gruppen verschiedene Stationen durchlaufen. Dabei bildeten die Kennzeichnung von Gefahrguttransporten, Möglichkeiten zur Stofferkennung, die Arbeit mit Nachschlagewerken und Datenbanken, das An- und Ablegen von CSA inklusive Aufbau einer Notdekontamination, die Erdung, sowie das Auffangen und Umfüllen von Gefahrstoffen die Ausbildungsschwerpunkte.
Bisher einmalig für die Kameraden war die Möglichkeit, einen Gefahrguttransporter im Rahmen der Ausbildung genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Firma Hoyer, eine internationale Fachspedition, stellte für den Vormittag ein Fahrzeug zur Verfügung. Der Sicherheitsmanager Herr Uhlemann stellte den Kameraden das Fahrzeug vor und ging dabei auf Maßnahmen und Möglichkeiten der Fahrer, Kennzeichnung der Fahrzeuge und die Ladungspapiere sowie Erdungs- und Anschlagpunkte im Havariefall ein.

Nach dem gemeinsamen Mittag wurden die Kameraden beider Löschzüge dann in das Auer Gewerbegebiet alarmiert. Im Gelände der Firma SITA Umwelt Service GmbH war für die Kameraden ein Szenario vorbereitet. Jugendliche hatten auf dem verschlossenen Firmengelände ein Fahrzeug aufgebrochen und prallten bei der Fahrt über das Grundstück gegen einen abgestellten Container. Dieser war mit einer Gefahrgutkennzeichnung versehen.
Durch die Kameraden wurden alle Einsatzaufgaben erfüllt. Drei Personen konnten in Sicherheit gebracht werden, die Absperr- und Stofferkennungsmaßnahmen wurden durchgeführt sowie eine weitere Ausbreitung verhindert. Verbesserungen sind dabei natürlich immer noch möglich, aber diese zu finden ist Sinn und Zweck solcher Übungen. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und Auswertung des Ausbildungstages, inklusive Übung, ging es zum gemütlichen Teil über.

Unser Dank gilt der Firma Hoyer für die Bereitstellung des Gefahrgutfahrzeuges, der Firma Oppel GmbH Aue für die logistische Unterstützung, der Firma SITA Umwelt Service GmbH für die Möglichkeit auf dem Firmengelände am Wochenende eine Übung durchzuführen, sowie natürlich allen Kameraden, die tatkräftig die Vorbereitung und Ausbildung unterstützt haben.

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